Ein Projekt am Schulzentrum Sekundarbereich II Neustadt im Schulhalbjahr 2007/08 in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Zentrales Ziel des Projektes ist, Erzieher/innen im ersten Ausbildungsjahr in einem Wahlpflichtkurs die Gelegenheit zu geben, sich intensiv mit Rassismus - auch in seiner historischen Dimension - auseinander zu setzen.
Ausgangspunkt in dem Kurs ist die Beschäftigung mit den Hintergründen, Ursachen und Folgen von Rassismus und Gewaltherrschaft in der in NS-Zeit, dabei werden lokale Bezüge hergestellt (z.B. durch den Besuch der Krieggräber- und Gedenkstätten auf dem Osterholzer Friedhof). Darauf aufbauend sollen sich die Schüler/innen mit Rassismus, Vorurteilen und Diskriminierung in der Gegenwart auseinandersetzen. Dazu sollen sowohl selbstreflexive Übungen, die u.a. alltägliche und strukturelle Rassismen aufdecken und reflektieren, als auch die kritische Medienanalyse dienen. Weiterhin sollen die angehenden Erzieher/innen alternative Handlungsmöglichkeiten in diskriminierenden Situationen entwickeln (u.a. mit der Methode des Forumtheaters) und pädagogische Konzepte, Materialien und Übungen für die antirassistische Arbeit mit Kindern kennenlernen.
Frieder = FRIEDensERziehung