- gegen die Aussagen und Behauptungen aus der rechten Szene klare Gegenargumente formulieren und anbringen.
Der Soziale Friedensdienst qualifiziert junge Menschen in ihrem Engagement, sich argumentativ ?gegen Rechts? zu stellen. Unter Anleitung von Markus Tiedemann, Autor des Buches: "In Auschwitz wurde niemand vergast.'. 60 rechtsradikale Lügen und wie man sie widerlegt" trainieren Sie Argumentationen ?gegen Rechts? und rechtsextreme Geschichtsverfälschungen
Der Soziale Friedensdienst Bremen e.V. begleitet ca. 160 junge Menschen im Zivildienst und Freiwilligen Sozialen Jahr. Im Rahmen seiner Praxisbegleitung werden die FSJ/ZDL fortgebildet. Sie sind dazu in Arbeitsgruppen eingeteilt, die ihrem Einsatzgebiet entsprechen. Die Qualifizierung im fachlichen Bereich über die jeweiligen Arbeitsfelder wird vom Verein organisiert.
Darüber hinaus haben sich die Gruppensprecher der jeweiligen Arbeitsgruppen stark gemacht eine Veranstaltung im Bereich Politik zu organisieren.
In diesem Zusammenhang soll eine Fortbildung für die Gruppensprecher organisiert werden, durch die dann eine entsprechende Veranstaltung durchgeführt werden soll. In dieser Fortbildung wird es erst eine Phase für eine Teambildung geben und danach eine Planungsphase. Die genauen Inhalte und Durchführung der Veranstaltung wird von den Jugendlichen selbständig geplant werden.
In dieser Veranstaltung sollen die gängigen Argumentationsmuster der rechten Szene bearbeitet werden. Ziel soll es sein, gegen die Aussagen und Behauptungen aus der rechten Szene klare Gegenargumente zu formulieren und anzubringen. So erlangen die Jugendliche die Qualifikation im Rahmen einer demokratischen Kultur für die "Strategie der Wortergreifung der Rechten" gewappnet zu sein. Am Ende der Veranstaltung werden die erlernten Argumente in einem Rollenspiel erprobt.
Als Referent der Veranstaltung soll der Buchautor Marcus Thiedemann eingeladen werden.
Er hat sich mit seinem Buch: "In Auschwitz wurde niemand vergast.'. 60 rechtsradikale Lügen und wie man sie widerlegt" sehr intensiv mit der Problematik auseinander gesetzt.
Die Fortbildung selber dient dazu, ein Konzept für die Veranstaltung zu entwerfen. Hierbei werden Fragen zu den geeigneten Räumlichkeiten, zur Ausstattung, zur Ansprache Jugendlicher sowie Einladungen an die Jugendlichen erarbeitet. Der methodische Ablauf der Veranstaltung samt Zuständigkeiten in der Moderation wird hier erstellt.
Die Fortbildung wird an insgesamt 4 Tage, jeweils Freitag/Sonnabend stattfinden.
Die erste Veranstaltung fand bereits im Januar 2008 statt, weitere folgen im Laufe des Jahres.
Kurzbeschreibung der Ziele
Die Jugendliche haben eine Selbstorganisierte Veranstaltung im Bereich der politischen Bildung durchgeführt.
Die Besucherzahl der Großveranstaltung ist ein Indikator für das erarbeitete Konzept.
In der Großveranstaltung sind Argumente gegen Rechts erarbeitet worden.
In dem Rollenspiel wurden die Argumente angewendet und so überprüft, ob sie funktionstüchtig sind.
Hierbei ist ein Indikator das Interesse und der Spaß der Teilnehmer an der Veranstaltung.
Adressat/innen / Zielgruppe
Zielgruppe sind Zivildienstleistende und HelferInnen des Freiwilligen Sozialen Jahr im Alter von 19-27 Jahren
Kontakt:
Sozialer Friedensdienst Bremen e.V.
Dammweg 20; 28211 Bremen; Tel 0421/342399