Mentoring für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Kinder und Jugendliche, denen in ihren eigenen Familien wenige oder keine Anreize zum Lernen und zur Berufsfindung geboten werden, könnten und sollten von dem Erfahrungsschatz derjenigen profitieren, die in Schule und Beruf erfolgreich waren und sind.
1. Titel des Projektes und Projektzeitraum
Mentoring für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
Projektzeitraum: 01.02.2008 – 31.12.2008
2. Kurzbeschreibung des Projektes/ Kurzbeschreibung der Ziele (und wie sie erreicht werden sollen)
Kinder und Jugendliche, denen in ihren eigenen Familien wenige oder keine Anreize zum Lernen und zur Berufsfindung geboten werden, könnten und sollten von dem Erfahrungsschatz derjenigen profitieren, die in Schule und Beruf erfolgreich waren und sind. Insbesondere Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund MH sollen bestärkt werden, höhere Schulabschlüsse anzustreben, um so bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Dieses Anforderungsprofil wird in unserem Elternverein von Mentoren/Mentorinnen wahrgenommen.
Die Mentoren können erfolgreich demonstrieren, dass und auf welche Weise eine Person mit MH gleiche Chancen und Möglichkeiten im Berufsleben hat. Der Mentor fungiert u.a. als Beispiel für "Integration und Erfolg" und schafft Motivation („Leuchtturmfunktion“). Sowohl die Familien als auch die Kinder und Jugendlichen schöpfne aus den Erfahrungen des Mentors, der die gleichen Hürden der Integration nehmen musste und sie erfolgreich überwunden hat. Der Mentor hat die Aufgabe als Brückenbauer zwischen den Kulturen, als Bindeglied zwischen Eltern, SchülerInnen und Schulen zu wirken.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Eltern für das deutsche Schulsystem zu sensibilisieren und die außerordentliche Wichtigkeit der Schulbildung vor Augen zu führen. Der Mentor hilft die Kommunikation zwischen Elternverein, Eltern und Schulen zu unterstützen und den Kontakt kontinuierlich zu pflegen, in dem er bspw. auf Elternabenden teilnimmt und ggf. als Dolmetscher fungiert. Das gleiche gilt auch für Kontakte zu außerschulischen Institutionen wie z.B. zur Berufs- und Studienberatung.
Die Mentoren verfügen über bestimmte Kenntnisse und Erfahrungen, z.B. bilinguale Sprachkenntnisse, wobei die deutsche Sprache als Mindestvoraussetzung gilt und als Zweitsprache die Sprache des zu betreuenden Schülers. Ferner weisen Sie einen abgeschlossene Schul- und Berufausbildung oder ein begonnenes oder beendetes Studium vor. Ebenso liegen Kenntnisse im deutschen Bildungswesen und in der beruflichen Aus– und Weiterbildung vor. Vor allem sind die Mentoren in der Lage, interkulturell zu denken und zu kommunizieren (interkulturelle Kompetenz).
Die Aufgaben des Mentors schränken dabei das elterliche Erziehungsrecht nicht ein.
3. Adressat/innen / Zielgruppe
Migrantinnen zwischen dem 7. und 20. Lebensjahr (Schüler/innen zwischen der 1. und 13. Klasse mit Migrationshintergrund)
4. Sonstige Hinweise
Das Konzept lässt sich durchaus auf sozial benachteiligte Schüler/innen ohne Migrationshintergrund anwenden. Dazu haben wir das Konzept erweitert.
kompass – Konzept: Mentor für sozial benachteiligte Schüler
2. Träger des Projektes / Verantwortliche/r (inkl. Kontaktdaten Tel./mail, homepage)
Elternverein zur Bildungsförderung Bremen e.V.
Helsingborger Straße 105
28719 Bremen
Tel.: 0421 – 6392621
Alternativ: 0174 – 333 54 75 (Herr Özkan Akyildiz)