Wir - sind die Vielfalt hier!

Kurzbeschreibung des Projektes ?Wir - sind die Vielfalt hier?

Das Projekt ? Wir sind die Vielfalt hier? ist an der Allgemeinen Berufsschule entwickelt worden, weil diese Schule den Projekttitel in besonderer Weise verkörpert: sie ist geprägt durch das Miteinander von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftsländer (z.Zt. 20), Kulturen, Sprach- und Bildungsentwicklung.
Das vom Förderverein initiierte Projekt bietet die Möglichkeit, aus der kulturellen Vielfalt, (die manchmal Ursache für gegenseitiges Missverstehen, Respektverweigerung usw. ist), Stärke zu beziehen und das Mittel von Kunst und Kreativität zur Stärkung von Identität, interkultureller Kommunikation und Miteinander zu nutzen.
Unter professioneller Anleitung durch den Bremer Medienkünstler Michael Weisser sollen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern 13 großformatige Plakate entwickelt und professionell gestaltet werden, die das positive ?Miteinander in der Vielfalt? überzeugend und "werbewirksam" nach außen verkörpern. Geplant sind bis zu 13 verschiedene Großposter, die Vielfalt optisch widerspiegeln und den Begriff positiv besetzen

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Projektarbeit ABS
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Plakat

Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen entwickeln, diskutieren und formulieren zu Begriffen wie Neugierde, Kreativität, Vielfalt, Toleranz, Anderssein und Miteinander, Vielfalt, Fremde und Vertrauen persönlich-engagierte Statements, für die sie mit ihren Portraits einstehen.

Interessierte BewohnerInnen des Stiftungsdorfs Walle, der benachbarten Einrichtung der Bremer Heimstiftung werden einbezogen, denn die Generationen sind ebenso Teil der Vielfalt wie die unterschiedlichen Kulturen

Die Portraits werden von Michael Weisser gestaltet.
  • einem gemeinsamen Prozess werden zugespitzte individuelle Aussagen zu identifikationsfähigen Statements und gestalteten Plakaten weiterentwickelt Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler entwickeln unter Anleitung von Michael Weisser in sich stimmige Plakate, in denen Fotos und Statements zu ausdrucksstarken „Kompositionen“ zusammengefügt werden, für die Gruppen von Jugendlichen und Bewohner des Seniorenwohnens öffentlich einstehen.
  •  Die in Gruppenarbeit entstehenden, großformatigen Poster setzen sich ein für eine Stärkung von sozialer, kultureller und religiöser Vielfalt als Voraussetzung für konfliktfreies Miteinander, selbstbestimmtes Leben im Respekt vor dem Anderen.
  • Die Plakate werden der Öffentlichkeit zuerst an einem Ort mit hohem Aufmerksamkeitswert auf einer von Schülerinnen und Schülern mitgestalteten Veranstaltung mit musikalischem Rahmenprogramm vorgestellt.
  • Danach werden sie in öffentlichen Einrichtungen (z.B. Freizeitheimen, Bibliothek u.a.) und in Schaufenstern von Geschäften in Walle/Gröpelingen und in der Kulturwerkstatt westend einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und abschließend in Schule und Umgebung installiert.

  • Kurzbeschreibung der Ziele
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  • Interkulturelle Kommunikation soll über eine übergreifend verbindende Kunstform initiiert und gestärkt werden.
  • Die besonderen Mittel und Möglichkeiten ästhetischer Produktion sollen nicht nur zum „Lernen mit allen Sinnen" beitragen, sondern den Schülerinnen und Schülern ein Spektrum neuer und interessanter Ausdrucksmöglichkeiten und Erfahrungshorizonte eröffnen
  • Die interkulturellen Identitätsfindung und des Selbstwertgefühls der Jugendlichen soll gestärkt werden, indem benachteiligte Jugendliche, deren Biografie durch Brüche und Misserfolg gekennzeichnet ist, als positive „Werbeträger“ in der Öffentlichkeit zu stehen.
  • die Identifikationsprozesse sollen soweit zu verfestigt werden, dass sie die Interaktion in Schule und Quartier positiv beeinflussen und das Handlungsspektrum der Jugendlichen erweitern.
  •  der interkulturellen Dialog im Stadtteil soll auf ansprechende, motivierende Weise gefördert werden
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