Im März 2008 traf sich die AG ?Werderfans gegen Diskriminierung? erstmals zu
einem konstituierenden Treffen im Ostkurvensaal des Weserstadions.
Wiederholte, politisch motivierte Übergriffe auf antirassistische Fußballfans in
Bremen und alltägliche diskriminierende Äußerungen und Handlungen von Fans im
Weserstadion und Unterwegs führten zu der Idee einer Arbeitsgruppe gegen
Diskriminierung für junge Werderfans.
Im Herbst 2007 begann die Fangruppe ?Racaille Verte? in Zusammenarbeit mit dem
Fan-Projekt Bremen und dem Lidice Haus (Anne Dwertman) mit den konkreten
Planungen für diese AG. Um unsere Ziele effektiv verfolgen zu können, bewarben wir
uns ebenfalls erfolgreich für eine finanzielle Unterstützung des Landes Bremen durch
LAP-Mittel für das Jahr 2008.

Auf den monatlichen AG-Treffen diskutieren die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und konkretisieren neue Ideen. Somit entwickeln die Teilnehmer selbstständig thematische Schwerpunkte und erarbeiten Konzepte für eine effektive Antidiskriminierungsarbeit. Eingeladen wurden zu den Treffen auch Experten wie Guido Guilbins vom Verein zur Förderung der Akzeptierenden Jugendarbeit oder Dieter Bott, einem bundesweit bekannten Fanforscher. Wichtig auch, dass die Teilnahme nicht nur auf die Fangruppierung Racaille Verte beschränkt blieb, sondern auch andere Fans sich uns anschlossen. Hier ist vor allem die Ultragruppe „Infamous Youth“, die sich insbesondere bei der Erarbeitung von Choreografien, Bannern und Flugblättern engagiert, hervorzuheben.