Mit dem Eintritt in das Schule ohne Rassismus(SOR)-Programm im Jahre 2003 hat sich die Schule verpflichtet, auf verschiedenen Ebenen gegen Rassismus zu agieren und mit Courage Fehlentwicklungen in der Gesellschaft entgegenzutreten. Eine dieser vertraglichen Verpflichtungen stellen die Projekttage des 10. Jahrgangs am Ende eines Schuljahres dar. Die Zielsetzung ist dabei offenkundig: Die Schülerinnen und Schüler bestimmen selbst die thematische Auseinandersetzung z. B. mit Formen von Rassismus und Gewalt gegenüber Andersartigen oder Fremden. Dadurch werden die Jugendlichen sensibel gegenüber einfachen Parolen und erlernen selbstständig demokratische Verhaltensweisen.
?Rassismus und Gewalt ? Nein Danke? lautet der von den Schülern ausgewählte Titel der Projekttage 2009. Unter diesem Motto sollen eine Reihe von Workshops mit ca. 12 Schülerinnen und Schülern pro Projekt schulartübergreifend organisiert werden. Dazu werden Experten oder Moderatoren von außen hinzugezogen, die ein profundes Wissen z. B. über Gewaltspiele im Internet mitbringen.
Schulzentrum Findorff, Gothaer Str. 60, 28215 Bremen
Präsentation der Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans „Vielfalt Bremen“ am 11. März 2009
Titel: Projekttage „Gewalt und Rassismus – Nein Danke“
Kurzbeschreibung des Projektes Mit dem Eintritt in das SOR-Programm im Jahre 2003 hat sich die Schule verpflichtet, auf verschiedenen Ebenen gegen Rassismus zu agieren und mit Courage Fehlentwicklungen in der Gesellschaft entgegenzutreten. Eine dieser vertraglichen Verpflichtungen stellen die Projekttage des 10. Jahrgangs am Ende eines Schuljahres dar. Die Zielsetzung ist dabei offenkundig: Die Schülerinnen und Schüler bestimmen selbst die thematische Auseinandersetzung z. B. mit Formen von Rassismus und Gewalt gegenüber Andersartigen oder Fremden. Dadurch werden die Jugendlichen sensibel gegenüber einfachen Parolen und erlernen selbstständig demokratische Verhaltensweisen.
„Rassismus und Gewalt – Nein Danke“ lautet der von den Schülern ausgewählte Titel der Projekttage 2009. Unter diesem Motto sollen eine Reihe von Workshops mit ca. 12 Schülerinnen und Schülern pro Projekt schulartübergreifend organisiert werden. Dazu werden Experten oder Moderatoren von außen hinzugezogen, die ein profundes Wissen z. B. über Gewaltspiele im Internet mitbringen.
Eine SOR-Gruppe mit circa 15 Jugendlichen hat sich infolge des ersten zentralen Projekttages der Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage in Bremen im September 2009 am Schulzentrum Findorff gebildet. Das Ziel dieser Jugendgruppe ist es, in Verbindung mit der Arbeit des Schülerbeirats die Grundgedanken der SOR bei allen Mitschülerinnen und Mitschülern frühzeitiger und breiter zu verankern.
Im Zusammenhang mit der geplanten Oberschule ist für die Oberstufe ein Profil Geschichte/Politik vorgesehen, bei dem Projekttage und Projektunterricht im Rahmen von Schule ohne Rassismus ein wesentlicher Bestandteil des Schulprogramms langfristig sein sollen.
Kurzbeschreibung der Ziele Es ist davon auszugehen, dass die gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher der 10. Klassen repräsentativ nur die Themen für Workshops vorgeschlagen haben, die die Mitschülerinnen und Mitschüler auch tatsächlich interessieren. Zudem werden alle Jugendlichen ihre Workshops frei auswählen können. Die Anwahl der Workshops wird zeigen, ob diese Annahme richtig ist.
In den einzelnen Workshops soll produktorientiert gearbeitet werden. Die Arbeitsergebnisse sollen auf Stelltafeln, im Internet unter
www.jugendinfo.de , in einer Schülerzeitung und beim anschließenden Schulfest „Beats & Voices“ präsentiert werden. Angestrebt ist eine Berichterstattung im Weserkurier. An der schriftlichen bzw. bildlichen Dokumentation der Arbeitsergebnisse werden wir ablesen können, welche Wirkungen die Projekttage auf die Jugendlichen haben werden.
Zudem ist geplant, mit den Honorarkräften und den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern ein Feedback-Gespräch durchzuführen. Daran werden natürlich auch die planenden Klassensprecherinnen und Klassensprecher teilnehmen.
Bei der weiteren Konkretisierung der Workshops wurde die Planungsgruppe bestehend aus den Klassensprecherinnen und Klassensprechern auf die geschlechtsspezifischen Angebote aufmerksam gemacht. Der Workshop „Selbstverteidigung und Selbstbehauptung“ könnte sich speziell an Jungen im sozialpädagogischen Sportprojekt „Flamingo Gym“ richten.
Anhand der Projektliste für die Workshops, die die Klassensprecher erstellt haben, lassen sich die Kooperationspartner und -orte ablesen:
1. Theater gegen Rassismus, Gesamtschülervertretung GSV
2. Auch Armut ist Gewalt, Bremer Tafel
3. Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, Sportschule „Flamingo Gym“
4. Fußball gegen Rassismus, Werder Bremen
5. Ausdruckstanz gegen Rassismus mit Schauspiel, Chinelo-Theater
6. „Hopper versus Punks“ – gegenseitige Akzeptanz von Jugendkulturen, Schlachthof
7. „Rechte Musik“ – Erkennungsmerkmals eines Faschisten, DGB-Jugend
8. Gewalt und Krieg machen krank, Verein Refugio
9. Gewaltspiele – immer realer und problematischer, Service Büro Jugendinformation
10. Internet – immer offener und gefährlicher, Jugendzentrum Findorff und Polizei Bremen
11. Was heißt hier schon verrückt?, Blaumeier-Atelier
12. Mobbing an unserer Schule - Was können wir dagegen tun?, Sozialpädagoge
13. Schülerzeitung gegen Rechts – Start mit Berichten über die Projekttage, Schülerbeirat
14. Streiten ohne Gewalt, Vertrauenslehrerin
15. Internationale Gerichte kochen, verschenken oder verkaufen, Schulküche
16. Dokumentation der Projekttage im Internet und Ausstellung, Service Büro Jugendinformation
17. Bauen gegen Rechts, Werkraum
18. Mit Musik gegen Rassismus, Musikraum
Adressant/innen / Zielgruppe Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Schulzentrums Findorff sind in der Regel zwischen 15 und 17 Jahre alt. An den Projekttagen 2009 werden voraussichtlich 175 Schüler der Haupt- und Realschule, des Gymnasiums und der Kooperationsklasse der Schule am Rhododendronpark teilnehmen. 50% der Schüler sind männlich und 50% der Schüler sind weiblich. Unsere Schülerschaft repräsentiert eine Vielfalt aus über 30 Nationen aus den Stadtteilen Findorff, Walle und Gröpelingen
Sonstige Hinweise aus Ihrer Sicht Zur Konkretisierung der Projekttage fanden weitere Treffen mit den Schülerinnen und Schülern statt. Die Themen der Workshops wurden spezifiziert und die möglichen Referenten werden gesucht. Kurz nach den Osterferien soll ein Treffen mit allen beteiligten Menschen an den Projekttagen stattfinden. Dabei soll ein Austausch über Themen und Inhalte der Workshops zum Gelingen im Juni beitragen.