Streitschlichterfachtag für Grundschüler/innen im Zusammenhang mit der Fortbildungsreihe
?Hunger nach Anerkennung? für Eltern und Pädagog/innen.
Stärkung und Ausweitung des Streitschlicherkonzeptes in Bremen. Nach der erfolgreichen Durchführung eines Streitschlichterfachtages für Sek1 und Sek2 ? Schulen, zielt das Gewaltpräventionsprojekt in diesem Jahr auf die Förderung einer respektvollen Schulkultur mit Schwerpunkt Grundschulen ab. Wichtiger Bestandteil ist auch die Einbeziehung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und deren Eltern. Deshalb wird eng mit dem Türkischen Elternverein zusammengearbeitet. Die begleitende Fortbildungsreihe soll Pädagog/Innen und Eltern anregen Wege zu finden, um gemeinsame Erziehungsziele und Regeln für das Zusammenleben und Zusammenlernen zu entwickeln.
Ziele:
- Einführung eines Fachtages für Streitschlichter als regelmäßig stattfindende, jährliche Veranstaltung mit Breitenwirkung – im jährlichen Wechsel für Grundschulen und SekI-Schulen
- Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit bestehender Streitschlichtergruppen an Schulen
- Motivation von SchülerInnen (besonders auch, aber nicht nur, mit Migrationshintergrund) eine Ausbildung zum Streitschlichter / zur Streitschlichterin anzustreben
- Förderung der Akzeptanz und Ausweitung des Streitschlichterkonzeptes an Schulen
- Streitschlichtung als eine Form der Schülerbeteiligung an vielen Schulen zu implementieren und unterstützen
- Eine Schulkultur der Wertschätzung und Akzeptanz zu fördern
- Gewaltfreie Konfliktlösungen fördern
- Die Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen erhöhen
- Kulturelle und soziale Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen stärken
Durchführung:
1. Streitschlicherfachtag am 2.9.10 in der VHS, 9 Uhr bis 13 Uhr
In 6 - 7 Workshops werden Schülerinnen in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt, den gewaltfreien Umgang in ihrer Schule zu pflegen und sich schlichtend einzusetzen. Im Mittelpunkt stehen die in Streitschlichterprojekten aktiven Schüler/innen – ihre Arbeit soll Anerkennung erfahren, indem ihnen offiziell gedankt wird und sie kleine Geschenke erhalten und am Fachtag mit kleinem „Catering“ gut versorgt werden.
Um die Arbeit der Streitschlichter als gesamtgesellschaftliches Engagement zu würdigen, und die Bedeutung des Konzeptes herauszustellen, hoffen wir, dass der Bürgermeister – wie im letzten Jahr - die Schirmherrschaft übernimmt.
Zur Eröffnung hoffen wir wieder auf Anwesenheit des Polizeipräsidenten, der die Arbeit von Streitschlichter/innen würdigt. – Beide Personen sind angefragt
Begleitet wird der Tag durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, damit das Thema in den Mittelpunkt des Interesses gerückt wird. Der Streitschlichterfachtag soll zu einer festen Institution in Bremen werden. Dafür müssen weitere Unterstützer gewonnen werden.
2. Workshops und Vorträge für Eltern und Pädagog/innennnen
Begleitend zum Fachtag werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hunger nach Anerkennung“ Veranstaltungen für Eltern, Lehrkräfte und Sozialpädagogogische Fachkräfte an Schulen angeboten. In einer Reihe von Workshops und Vorträgen werden konkrete Konzepte vorgestellt, die den Umgang ohne Gewalt und Mobbing an Schulen fördern. Bewährte Modelle sollen in die Breite getragen werden. Schüler/innen und deren Eltern sollen den persönlichen Nutzen von demokratischem Handeln und Zivilcourgage erkennen. Dazu müssen die Eltern eingebunden werden, um Nachhaltigkeit zu erlangen. Die Veranstaltungen werden an verschiedenen Orten der Stadt angeboten, damit viele Eltern erreicht werden..
Karin Kiese
ZEBiS e.V. Vorsitzende
Projektträger: ZEBiS e.V., Zentrum für Elternbildung, Beratung und innovative Schulentwicklung - Förderverein des ZentralElternBeirates Bremen
Adresse: Contrescarpe 101, 28195 Bremen
Telefon: 0421.361-8274 und 0172-4235164
Fax: 0421-361-89423
Mailadresse: zebis-bremen@gmx.de
Homepage: www.brueckenbauen-bremen.de und www.zebis-bremen.de
Organisation in Kooperation mit:
Landesinstitut für Schule, Astrid Mangold
ServiceAgentur Ganztägig lernen, Petra Kriesel
ServiceBureau Jugendinformation Markus Gerstmann
Referat Zuwandererangelegenheiten und Integrationspolitik der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Eva Pajenkamp
Bürgerstiftung, Dr. Hans-Christoph Hoppensack
Zielgruppen: a) Schülerinnen und Schüler der Grundschulen
b) Eltern, Schüler/innen und Pädagog/innen aller
Schularten und –stufen.